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Genealogie ist eine Herausforderung, angesiedelt zwischen Sucht, Frust und für mich auch Lust. Die Authentizität der vielfältigen Quellen ist unerlässlich. Die genealogischen Unterlagen sammle ich intensiv seit 2008, die allgemeinen historischen Tatsachen recherchiere ich von Woche zu Woche. Ich freue mich sehr, wenn auch die Leserinnen und Leser dieser Geschichten sie interessant finden.
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Josef Berger *1791; †1855 - mein Ururgroßvater
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Königl. Unterkämmerer Ulrich I von Neuhaus *1222; †1292 - mein 20-f. Urgroßvater
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Staatskanzler Clemens Lothar von Metternich *1773; †1859 - sein 15-f. Urgroßenkel
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Letzter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und erster Kaiser von Österreich
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Franz II/I *1768; †1835 - ebenfalls sein 15-facher Urgroßenkel
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König von Frankreich Louis XVIII *1755; †1824 - sein 16-facher Urgroßenkel
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Legende für Farben: Österreicher - Osteuropäer - Deutsche - Franzosen - besondere Merkmale
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„Durchlaucht Ulrich I von Neuhaus, sagen Sie mir bitte, was »Königlicher Unterkämmerer« bedeutet.“
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„Dieser mein Titel entspricht dem eines Hofmarschalls, des obersten Verwaltungsbeamten eines fürstlichen Hofes; in meinem Fall des böhmischen Königs Ottokar II Přemysl, den ich auf seinem Kreuzzug gegen die baltischen, heidnischen Pruzzen (Preußen) begleitete.
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Als Enkel von Heinrich, dem Begründer des Adelsgeschlechts der Neuhaus aus dem Geschlecht der Witigonen, stand es mir zu, eine solche Position zu bekleiden.. Man nennt mich »Ulrich I von Neuhaus«, auf tschechisch «Oldřich I z Hradce« und auf lateinisch »Ulrich de Novo Domo«.“
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„Wie steht es mit Ihrem Verhältnis zu Österreich?“
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„Das ist sehr positiv, weil ich ein gutes Verhältnis mit den mit mir verwandten österreichischen Adelsfamilien wie den Hardeggs und den Schaunbergern habe.“
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Stammwappen der Herren von Neuhaus
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„Ich habe herausgefunden, dass der berühmte österreichische Staatskanzler Metternich Ihr 16-facher Urgroßenkel ist.“
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„Diese Verbindung wird wohl eher Dich interessieren, trotzdem finde ich einen solchen Blick in die Zukunft amüsant.“
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Dieser Clemens Wenzel Lothar von Metternich-Winneburg zu Beilstein war österrei-chischer Diplomat, Politiker und Staatsmann. Er war zunächst als kaiserlicher bzw. österreichischer Botschafter in Dresden, Berlin und Paris. Ab 1809 bis zu seinem Sturz im Revolutionsjahr 1848 fungierte er als Außenminister und leitender Minister des Kaisertums Österreich. Bereits 1813 stieg Metternich zu einem der führenden Politiker Europas auf. 1821 erhielt er den Titel des Staatskanzlers. Auf dem Wiener Kongress 1814/1815 spielte er nach dem Sturz Napoléons I eine maßgebliche Rolle bei der politischen und territorialen Neuordnung des Kontinents im Sinne des Gleichgewichts der Mächte. Als politischer Ausgestalter der Heiligen Allianz der Monarchen Russlands, Österreichs und Preußens stand er in der Restaurations- und Biedermeierzeit für das monarchische Prinzip und bekämpfte die nationalen und liberalen Bewegungen besonders in Deutschland und Italien.
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„Wertgeschätzter Staatskanzler Clemens Metternich, standesgemäß trennt uns zwar eine unüberbrückbare Kluft, aber ich bin überzeugt, dass Sie mir, der zu Ihrer Familie zählt, gerne erzählen, was Sie so berühmt gemacht hat.“
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„Ganz einfach! Mir ging es immer nur um Frieden, um die Vermeidung von Kriegen durch Verhandlungen in Sitzungsräumen. Damit macht man sich nicht nur Freunde, aber die Durchsetzung von Grundsätzen erfordert in manchen Situationen auch Härte.“
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„Woher haben Sie Ihre Fähigkeiten und - vor allem - woher nehmen Sie den Mut, sich souverän für solch ein hehres Ziel einzusetzen?“
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„Als Fünfzehnjähriger begann ich in Straßburg das Studium der Staatswissenschaften. Bald schon war ich Zeremonienmeister bei den Krönungen von Leopold II und von Franz II zu Kaisern. 1801 wurde ich der österreichische Gesandte in Dresden und 1803 der in Berlin. 1806 wählte ich die Botschaft in Paris und nicht die in St. Petersburg, weil mir Napoléon als Inbegriff der Revolution erschien, und ich dort die Macht hatte, die allgemeine Ruhe und das politische Gleichgewicht in Europa zu verbürgen.
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Als Napoléon im Krieg gegen Spanien gebunden war, empfahl ich militärische Aktionen Österreichs gegen Frankreich. Damit war ich - im Hintergrund - mit dem Ziel des Gleichgewichts in Europa vor Augen maßgeblich am Ausbruch des Krieges von 1809 beteiligt.“
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„Wie verlief Ihr persönliches Leben in Paris?“
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„Man beschreibt mich immer noch als »zügellosen Lebemann«“. Nicht nur mit Caroline, der Schwester Napoleons und Gattin von Joachim Murat, sondern auch mit vielen anderen Damen hatte ich nähere Beziehungen. Ich nützte sie als Gelegenheiten, um mir schwer zugängliche Informationen zu beschaffen und mich damit zu einem ernsthaften Politiker konservativer Prägung zu entwickeln.“
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Staatskanzler Klemens von Metternich
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Kaiser Napoléon Bonaparte
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„Heißt das, dass Sie Napoléon Bonaparte sehr gut gekannt haben?“
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„Als französischer Botschafter des Kaisertums Österreich suchte ich nicht nur Kontakt zu Napoléon, sondern hatte iihn auch. Mein nahes Verhältnis kannst Du auch an der Tatsache erkennen, dass ich mit Caroline, seiner Schwester, ein Verhältnis hatte.“
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„Auch als Heiratsvermittler haben Sie sich ihre Lorbeeren verdient; oder nicht?“
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„Wenn Du darauf anspielst, dass ich aus Staatsraison die Hochzeit zwischen Napoléon und Marie-Louise arrangierte, sehe ich das als großes Verdienst meinerseits. Er wollte ja einen männlichen Erben, der die Dynastie Napoléon weiterführt. Seine Ehe mit Josephine scheiterte, weil sie kinderlos blieb. Da es bei den Katholiken keine Scheidung gibt, wurde seine Ehe mit ihr einfach annulliert. Nicht zuletzt war ich es, der Napoléon dazu bewog, weder eine sächsische Prinzessin noch eine Schwester des russischen Zaren Alexander I, sondern die Habsburger Kaisertochter zur Gemahlin zu nehmen. Wichtig war ihm ohnehin nur, eine Frau aus einer alteingesessenen europäischen Dynastie zu ehelichen. Es war keine Bauch-Entscheidung, weil ihm der Bauch ohnehin egal war, wie er sich ausdrückte. Auch die 18-jährige Marie-Louise war wenig beglückt, hatte sie doch den Blick auf jemand anderen geworfen. Die Vermählung war eine Stellvertreterhochzeit, bei der ausgerechnet Erzherzog Karl, der in Aspern über Napoléon gesiegt hatte, sein Stellvertreter in Wien war. Am Rande: da Napoléons Fingermaße nicht bekannt waren, mussten 11 Eheringe geweiht werden.
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Nach dem Sturz Napoléons kehrte Marie-Louise nach Wien zurück, heiratete dank meiner Vermittlung den »einäugigen Cupido« und nach dessen Tod ihren Obersthofmeister. Als Duchessa di Parma lebte sie auch dort. Da es üblich war, Fürstinnen und Fürsten der Habsburger rückzuführen, wurde sie nach ihrem Tod konserviert nach Wien gebracht und dort in der Kaisergruft beigesetzt.“
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„Erlauchter Kaiser von Österreich Franz I - Ihren ehemaligen Titel »Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Franz II« - legten Sie ja 1806 zurück, wie nahmen Sie Metternich als Diplomaten wahr?“
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„Ich vertraute ihm völlig, weil er durch sein politisches Geschick eine Zerschlagung des österreichischen Reiches durch Napoléon 1809 verhinderte. Deswegen übergab ich ihm nach unserer Niederlage gegen Frankreich das Außenministerium und das Amt des Staatskanzlers. Da er 1810 die Hochzeit zwischen Napoléon und meiner Tochter Marie-Louise vermittelt hatte, war es mir möglich, mit Napoléon auf Augenhöhe zu verhandeln, gleichzeitig aber als Unabhängiger einen Waffenstillstand mit Russland zu schließen.“
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Kaiser Franz II/I von Habsburg-Lothringen
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(Friedrich von Amerling 1832)
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„Waren Sie wirklich immer einer Meinung mit Ihrem Staatskanzler?“
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„1825 hatten wir eine kleine Meinungsverschiedenheit im kulturellen Bereich. Metternich hatte eine Zensurbehörde im Wiener Hofburgtheater installiert, die nicht zulassen wollte, dass Grillparzers Drama «Ottokars Glück und Ende« aufgeführt wird, weil sich einige böhmische Studenten durch die Darstellung Ottokars gekränkt fühlten.
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Grillparzer fragte, was dagegen spreche, dass sein habsburger-freundliches Stück aufgeführt wird. Als man ihm dort sagte »Nichts, aber man kann nie so genau wissen!«, ließ ich die Aufführung gegen den Spruch der Zensurbehörde zu.“
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„Wieso schlugen Sie, Herr Metternich, die alpenländischen Volksaufstände in Tirol und der Schweiz nieder?“
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„Ich setzte mich für die Beibehaltung der bestehenden politischen und sozialen Ordnung ein und kämpfte gegen alle nationalen, liberalen und revolutionären Bewegungen, um das Gleichgewicht der europäischen Mächte zu gewährleisten. Ich wollte Preußen so weit stärken und Frankreich als europäische Großmacht erhalten, dass keine Hegemonie Russlands möglich war. Außerdem musste ich verhindern, dass aus Deutschland und Italien Nationalstaaten werden, weil dies die Stabilität des österreichischen Vielvölkerstaates gefährdet hätte.“
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„Sie werden als der bedeutentste Diplomat Europas bezeichnet. Warum?“
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„Ich löste allmählich das österreichische Bündnis mit Frankreich. Ich verwies auf die enorme Kriegsgefahr und besonders auf die weiteren Opfer der drohenden Kriege. Die hatten bis dahin schon Tausende das Leben gekostet. Deswegen drohte ich Napoléon, Österreich werde sich der preußisch-russisch-schwedischen Koalition anschließen, sofern er nicht bereit wäre, sich auf die Grenzen von 1792 zurückzuziehen und den Rheinbund, von ihm als »Drittes Deutschland« gegen Preußen und Österreich konzipiert, aufzulösen. Napoléon lehnte in Dresden mit dem berüchtigten Ausspruch »Ein Mann wie ich schert sich wenig um das Leben einer Million Menschen« ab. Aber die Koalition konnte ich zur Annahme meiner Kriegsziele, der Wiederherstellung des europäischen Gleichgewichts bringen.“
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Nachstellung der Völkerschlacht von Leipzig zum 200. Jahrestag im Jahr 2013
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„Zu diesem Zweck mussten wir 1813 die Völkerschlacht bei Leipzig, die bis dahin größte Schlacht der Menschheitsgeschichte, führen. Dabei kämpften 200.000 Soldaten Napoléons: Franzosen, Deutsche, Polen, Italiener, Schweizer, Niederländer und Kroaten, gegen 300.000 seiner alliierten Gegner aus Russland, Österreich, Preußen und denen des Kronprinzen von Schweden. Unglaublich, aber wahr: mehr als 100.000 Mann fielen. Am Ende verlor der Franzosenkaiser. Meine konservative Diplomatie wurde von Kaiser Franz anerkannt, und ich in den Fürstenstand erhoben.“
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„Verehrter König Ludwig XVIII, was gab Ihnen die Möglichkeit, endlich Ihre ererbte Macht über Frankreich zu ergreifen?“
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„Es waren die Kämpfe Napoléons im Frühjahr 1814, die für ihn mit Niederlagen endeten. Er musste abdanken und auf die Insel Elba flüchten. Ich wurde anerkannt und konnte zwar nicht absolut, aber als konstitutioneller Monarch, beschränkt durch eine Verfassung, regieren.
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Wenig später kam jedoch Napoléon wieder und trat seine »Herrschaft der Hundert Tage« an. Erst nach seiner Niederlage bei Waterloo war ich bis zu meinem Tod 1824 der französische Souverän.“
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Damit überlebte König Ludwig XVIII Kaiser Napoléon Bonaparte um drei Jahre.
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Quellen: MyHeritage, Geni, Wikipedia, Kurier vom 20.3.2023, Kurier vom 17.2.2025, Zeitreisen Nr. 402 aus der Wiener Zeitung vom 6.12.2019
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Antal: Na , da haben wir ja den zweiten rücksichtslosen Karrieristen, der sich von einer Unzahl von Damen erfreuen ließ. Dein KKK könnte man ein bißchen umdeuten in „Kaiser-Kanzler-Konkubinen“…
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Er mag ja durchaus erfolgreich im Sinne der Habsburger und in der Disziplin „Erhalte den Frieden durch Kriege“ gewesen sein, aber seine harte Art dem „Volk“ gegenüber war legendär.
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Apropos König / Kaiser ; Der von Dir angesprochene Franz I. (oder II., je nachdem , in welcher Funktion) gehörte wohl zu der Sorte Habsburger, denen man die langjährige Inzucht sowohl optisch als auch in ihrem Verhalten ansah. Insofern bin ich nicht besonders stolz darauf, daß gerade DER meinen dritten Urgroßvater (seines Zeichens Ausstatter der kaiserlichen Armee und damit stinkreich, mit u.a. ordentlichem Stadtschloß am Burgberg von Pressburg) 1802 die ungarische Baronie verliehen hat, nachdem sein Vater Leopold II. ihn schon 1791 zum österreichischen Freiherrn gemacht hatte …
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Günter Ofner zum Text „Wieso schlugen Sie, Herr Metternich, die alpenländischen Volksaufstände in Tirol und der Schweiz nieder?“ Was meinen Sie damit? Tirol war ab 1805 ein Teil Baierns. Außerdem: etwas was nie stattgefunden hat, konnte man auch nicht niederschlagen, auch wenn es so in Wikipedia steht. Egon: Eindeutiger verständlich wäre wohl: „Wieso vereitelten Sie, Herr Metternich, die 1813 geplanten Verschwörungen zu alpenländischen Volksaufständen in Tirol und der Schweiz?“
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Ohne diese Zusätze ist der Sinn der Frage missverständlich. Danke für den professionellen Hinweis.
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Für die Tatsache selber gibt es verschiedene Hinweise in Wikipedia unter:
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und (zu) ausführlich in einer Dissertation über den Alpenbund:
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Reaktion zu Episode 38 - Napoléon 2
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Kurth Bodo Blind: Eine Verbindung zu den Bonapartes haben wir. Mein Urgroßvater Johann Adam und sein gleichnamiger Bruder Johann Adam dienten im Russlandfeldzug, einer als Trommelknabe, der andere als Offizier. Beide überlebten als badische Hilfstruppen.
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Im Exil in London hat dann mein Großonkel mit den verschiedenen Bonapartes zu tun. Diese leiteten sich von den Franken ab und noch origineller von den Nordmännern. Daher waren sie im Viking Klub.
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(mit eigener Mailadresse)
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